Falls sie mal Lust dazu hat, in der Schule vorbeizusehen,
schleppt sie sich völlig erschöpft nach Beginn der
3.Stunde in die Klasse. Nach einem müden „Guten Morgen“ braucht es
einige Zeit, bis sie ansprechbar ist.
Vor ihren Stimmungsschwankungen bleibt keiner verschont.
Von einer Sekunde zur anderen wechselt ihre Stimmung schlagartig, deren
Änderung wir in Stimmungsschwankungen pro Sekunde durch die Ann‘sche
Regel berechnen können, die da lautet:
lim L(aune) = (W(etter) + U(nterrichtsstunde))2/sec.
Nicht nur Mathe, sondern auch Philosophie haben es ihr
angetan, denn mit den Ansichten unseres Lehrers Udo kann sie sich fast
nie identifizieren - was oft in emotionsgeladenen Diskussionen endet (wenn
Anne recht hat, dann hat sie auch recht).
Abgesehen von ein paar Vorurteilen und Verallgemeinerungen
(Zitat: „Männer sind alle gleich“), ist sie ja ganz nett (und sieht
auch nicht schlecht aus). Deshalb haben wir sie auch alle ganz fest lieb;
...na ja, ich zumindest.(Georg Daviotis)
Kerber zu Anne: Du wirst doch nicht rauchen. Das machen höchstens die 11-jährigen um ihren Vater zu ärgern: